Ich brühte gerade über den Texten unserer Firmen-Homepage und versuche diese im Hinblick auf eine geplante AdWords Kampagne zu optimieren. Dabei fühle ich mich ein wenig wie eine Schaltplatte die hängt, oder digital gesagt, wie ein Prozess in der Endlosschleife: ständig wiederholt sich ein und die selbe Sache, nämlich die Keywords.

Im Zuge einer solchen AdWords Kampagne geht es dabei darum, einige Schlüsselbegriffe, die man selbst für die jeweilige Seite festlegen kann, so oft wie möglich einzubauen. Je höher die Frequenz dieser Keywords ist, desto höher ist Wahrscheinlichkeit, dass die eigene Seite im Zuge der Google-Suche gefunden wird. Kling logisch, ist aber in der Umsetzung erstmal äußerst gewöhnungsbedürftig, denn tatsächlich geht es darum, Keywords möglichst in jedem Satz unter zu bringen.

Keywords hier, Keywords da, Keywords überall, also eigentlich genau das Gegenteil von dem, was man mal für Aufsätze in der Schule bzw. für Arbeiten an der Uni gelernt hat. Statt ein und desselben Keywords, vielmehr abwechslungsreich und lebendig schreiben, nicht ständig die gleichen Begriffe und Wörter verwenden, in den Formulierungen und bei den genutzten Ausdrücken variieren und so weiter und so fort.

Bei der AdWords Kampagne zählen diese Schnörkel nicht. Weniger unterschiedliche Begriffe ist hier tatsächlich mehr – mehr Keywords, mehr Aufmerksamkeit, mehr Erfolg. Die Kunst besteht dann nur noch darin, nicht auch noch wirklich wie eine hängende Schalplatte zu klingen, sondern die gewünschten Keywords so schonend wie möglich einzustreuen, damit sich das Ganze wenigstens halbwegs wie ein normaler Text liest. Na dann mal fröhliches Ad – Words.